Wie mehrfach besprochen bilden die Inhalte aus den Vorlesungen/Übungen in Verbindung mit den Hausaufgaben und der Scherpunktsetzung gemäß Lernzielen die Grundlage für die Klausurvorbereitung (vgl. http://ifi.hsu-hh.de/gdwi und http://gdwi.wordpress.com). In der Klausur sind außer Schreibmaterialien keine Hilfsmittel erlaubt. Die Bearbeitungszeit beträgt 120 Minuten. Es wird eine Reihe von Aufgaben geben, die sich auf die behandelten Inhalte des Moduls in der Breite erstrecken (d.h. keine besondere Schwerpunktsetzung). Für diese Aufgaben sind insgesamt 120 Punkte zu erreichen. Bei jeder (Teil-)Aufgabe ist die Punktzahl angegeben, so dass man in etwa abschätzen kann, welche Zeit im Mittel je (Teil-)Aufgabe zur Verfügung steht. Achten Sie bei den Aufgaben auf die Fragestellung und antworten Sie prägnant! Schreiben Sie bei Bedarf stichpunktartig, aber bitte deutlich! Beantworten Sie die Fragen bitte direkt auf den Klausurblättern (und verwenden Sie für Ihre Antworten bei Bedarf auch die Rückseiten der Aufgabenblätter)!
Die anstehende Klausur findet bekanntermaßen statt am Fr., 06.01.2012, 16:00–18:00 Uhr. Die angemeldeten Teilnehmer finden sich bitte rechtzeitig in den folgenden Räumen ein:
- Gebäude H1, Komplexraum 1002: Studierende mit Anfangsbuchstabe Nachname „A“ bis „H“
- Gebäude H1, Komplexraum 1006: Studierende mit Anfangsbuchstabe Nachname „I“ bis „Z“
Viel Erfolg!
1. Was ist die wesentliche Zielsetzung des SASPF-Projekts der Bundeswehr? Wie wird hierzu vorgegangen und wie ist der aktuelle Sachstand?
2. Es folgen drei Meldungen zu Schwierigkeiten bei aktuellen anwendungssoftwarebezogenen IT-Projekten:
Worin sehen Sie gemeinsame Merkmale dieser Projekte? Weshalb sind die Projekte anscheinend in Schwierigkeiten?
3. Aktuell wird die Nutzung von ERP-Standardsoftware mittels Cloud-Computing verbreitet diskutiert. Was ist hierunter generell zu verstehen und welche Anwendungsformen erscheinen Ihnen denkbar? Was sind mögliche Vorteile und Nachteile?
1. Aufbauend auf der 1. Aufgabe zur letzten Woche (ER-Modell Pizza-Service):
a) Transformieren Sie das erstellte ER-Modell in ein Relationenschema! Definieren Sie die Tabellen zunächst schlicht auf Papier oder verwenden Sie dann auch ein einfaches Datenbankmanagementsystem wie z.B. OpenOffice/LibreOffice Base oder Microsoft Office Access!
b) Füllen Sie die definierten Tabellen mit den folgenden Daten:
- Kunde Müller (Tel-Nr. 040/28738277) wohnt in der Hamburger Straße 17.
- Kunde Schmidt (Tel-Nr. 040/37483737) wohnt in der Kieler Straße 261.
- Der Fahrer Robert ist über die Handy-Nr. 0177/2736872 erreichbar.
- Die Fahrerin Silke ist über die Handy-Nr. 0160/6517220 erreichbar.
- Als besondere Zutaten gibt es Pilze, Salami, Schinken sowie Spinat. Die Pizzen mit den Nummern 1 und 2 heißen „Vier Jahreszeiten“ bzw. „Salami“ und beinhalten entsprechende Zutaten.
- Aktuell liegen zwei Bestellungen vor, die beide von Robert auszuliefern sind: Bestellung Nr. 13 geht an Müller (2 mal „Vier Jahreszeiten“ und 1 mal „Salami“), Bestellung Nr. 14 geht an Schmidt (2 mal „Vier Jahreszeiten“).
c) Überlegen Sie sich, wie die Tabellendaten verknüpft werden müssen, um die folgende Frage zu beantworten: Es geht um die Bestellung Nr. 13; welcher Fahrer (Name) liefert diese aus und wohin (Adresse des entsprechenden Kunden)? Formulieren Sie eine entsprechende SQL-Abfrage!
2. Aufbauend auf der 2. Aufgabe zur letzten Woche (ER-Modell Stückliste):
a) Transformieren Sie das erstellte Modell in ein Relationenschema!
b) Tragen Sie in die Tabellen die Daten zur beispielhaften Stückliste ein! Hierzu sei angenommen, dass bei der Darstellung der beispielhaften Stückliste in der Aufgabenstellung in den Rechtecken die jeweilige (im Allgemeinen eventuell nicht eindeutige) Bezeichnung angegeben ist, während Sie selbst hierzu eindeutige Teilenummern festlegen können.
c) Formulieren Sie eine SQL-Abfrage, um die Teilenummern der Produkte zu ermitteln, in die das Produkt mit der Bezeichnung “T3″ direkt eingeht!
3. Modellieren Sie die folgenden Sachverhalte als entsprechende EPK-Fragmente!
a) Entweder Ereignis E1 oder Ereignis E2 lösen Vorgang V1 aus.
b) Drei Vorgänge V1, V2 und V3, die jeweils durch die Ereignisse E1, E2 bzw. E3 ausgelöst werden, können in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden.
c) E1 löst entweder V1 oder V2 aus.
d) V1 und V2 haben E1 als Endereignis.
e) E1 und E2 lösen V1 aus oder E2 und E3 und E4 lösen V1 aus.
4. Adaptieren Sie das auf Folie 9-34 dargestellte EPK-Modellmuster für Wiederholungen dahingehend, dass auch der Fall berücksichtigt wird, dass trotz Eintreffen von einem Kunden kein eigentlicher Kundenwunsch vorliegen kann und eine Bedienung des Kunden also ggf. kein einziges Mal erfolgt!
5. Modellieren Sie den folgenden Geschäftsablauf als eine EPK: Ausgangspunkt des Prozesses ist entweder das Eintreffen eines Kundenauftrags per E-Mail oder eine telefonische Auftragsentgegennahme. Es folgt eine Prüfung der Bonität des Kunden, was gegebenenfalls zu einer Auftragsablehnung führen kann. Bei einer positiven Bonitätsprüfung wird in Abhängigkeit von dem bestellten Produkt entweder eine entsprechende Beschaffung angestoßen oder eine Produktionseinplanung durchgeführt. Nach erfolgter Beschaffung bzw. erfolgter Produktion schließt sich die Lieferung und Rechnungsstellung an den Kunden an; es folgt noch der Zahlungseingang des Kunden. Sofern das Produkt fremdbeschafft wurde, ist nach Liefereingang die entsprechende Zahlung an den Lieferanten durchzuführen.
6. Durchdenken Sie das EPK-Beispiel auf Folie 9-36! Was ist hieran problematisch?