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Archiv für Mo., 07.11.2011

Hinweise zu einer Programmierumgebung

Für die Veranschaulichung der Umsetzung von Algorithmen als Programme wurde in der Vorlesung (am 7. bzw. 8. November) die Programmiersprache C# verwendet (wobei das Beispiel gleichermaßen auch in den Programmiersprachen C, C++, Java oder JavaScript hätte realisiert werden können). Die Umsetzung erfolgte unter Verwendung der Programmierumgebung “Microsoft Visual Studio 2010″. Diese Software können Sie bei Bedarf kostenlos im Rahmen der MSDNAA-Lizenz erhalten. Für das (optionale) eigene Nachvollziehen einfacher Programmbeispiele ist es vielleicht vorzuziehen, die kostenlos verfügbare, etwas einfachere Programmierumgebung “Microsoft Visual C# 2010 Express Edition” zu verwenden, die Sie unter http://www.microsoft.com/germany/express/ finden. Alternativ können Sie auch die Vollversion im PC-Labor der WiSo-Fakultät (H1, Raum 2161) testen. Hiermit können Sie den Ablauf einfacher Programme schrittweise durchspielen, indem Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Nach Installation und Start des Programms: Anwahl des Menüpunkts „Datei, Neues Projekt“ und dann Auswahl von „(C#-)Konsolenanwendung“ (für ein Programm ohne graphische Benutzeroberfläche) und Eingabe eines Namens für das Projekt. Es wird eine so genannte Projektmappe mit einem (Programmier-)Projekt erzeugt. Ein Projekt umfasst im Wesentlichen die Quelltexte eines zu erstellenden Programms. Ihr Projekt beinhaltet eine Datei (z.B. Program.cs) mit einem einfachen Grundgerüst für ein Programm. Sie können in den zunächst leeren {…}-Bereich  nach der Zeile “static void Main …” etwa das unten aufgeführte Programmfragment eintragen.
  • Nun können Sie durch Anwahl des Menüpunkts „Erstellen, Projektmappe erstellen“ die Übersetzung des C#-Programms in eine maschinell vom Prozessor ausführbare Form veranlassen. Danach können Sie den schrittweisen Test des Programmablaufs z.B. durch Anwahl des Menüpunkts „Debuggen, Prozedurschritt“ (F10) starten und dann mit F10 den Ablauf schrittweise weiter verfolgen.

Beispielhaftes einfaches Programmfragment (was wird hier berechnet und ausgegeben?):


int n = 5;
int i = 0;
int s = 0;
while ( i != n )
{
   i = i + 1;
   s = s + i;
}
Console.WriteLine( s );
Console.ReadLine( );

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Visualisierung von Informationen

In der Vorlesung zum Informationsmanagement wurde auf die zweckmäßige Visualisierung von Daten bzw. Informationen nicht näher eingegangen (bis auf die Pivot-Analysen für multidimensional-strukturiert vorliegende Daten). In der Praxis ist eine Veranschaulichung in einer bildlichen oder graphischen Form mit dem Zweck der Hervorhebung wichtiger und/oder außergewöhnlicher Aspekte (häufig auch mit dem Ziel der Darstellung von Mustern/Zusammenhängen) von großer Bedeutung. Hierzu drei Beispiele:

  • Es gibt verschiedene Softwareprodukte, die die Integration und Visualisierung betrieblicher Informationen adressieren. Ein Beispiel ist das Software-Werkzeug PerformancePoint Dashboard Designer als Bestandteil der PerformancePoint Services des Microsoft SharePoint Server 2010, welches u.a. die Aufbereitung und Darstellung von Kennzahlen im Rahmen so genannter Scorecards unterstützt.
  • Große und weiterhin wachsende Verbreitung hat in den letzten Jahren die Geokodierung und entsprechende kartenbasierte Darstellung verschiedenster verknüpfter Sachverhalte erlangt. Vielfältige Beispiele für so genannte „Mashups“ auf Basis von Google Maps finden sich unter http://googlemapsmania.blogspot.com.
  • Die Potenziale einer Visualisierung vorliegender Daten zum Erkennen von Entwicklungen und Zusammenhängen werden in Hans Roslings Präsentationen und der Trendanalyse-Software GapMinder eindrucksvoll deutlich; vgl. http://www.gapminder.org.
Kategorien:Ergänzungen

Aufgaben zu LE 5 (erster Teil) und Vorbereitung für LE 6

Mo., 07.11.2011 1 Kommentar

1. Im Zusammenhang mit Semiotik wurden Rating-Informationen als Beispiel verwendet. Vertiefen Sie dies anhand der Ratings von Standard & Poor’s (Syntax, Semantik und Pragmatik entsprechender Aussagen)! (Nebensächliche Frage: Womit verdient diese Gesellschaft ihr Geld?)

2. Gehen Sie davon aus, dass 10% der im Umlauf befindlichen Würfel derart gezinkt sind, dass nur gerade Zahlen fallen. Beantworten Sie unabhängig voneinander die folgenden Fragen:
a) Wie groß ist der wahrscheinlichkeitsbasierte Informationsgehalt von „Ein ausgewählter Würfel ist gezinkt“?
b) Es sei vorausgesetzt, dass der verwendete Würfel gezinkt ist. Wie groß ist der wahrscheinlichkeitsbasierte Informationsgehalt von „Der verwendete Würfel zeigt nach dem Würfelwurf die Zahl 4″?
c) Sie haben die Möglichkeit, durch die Vorhersage des korrekten Ergebniswerts eines einmaligen Würfelwurfs ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wie groß ist der nutzenorientierte Informationsgehalt (nach Bongard) einer Information „Der verwendete Würfel ist gezinkt“ für die Vorhersage eines Würfelergebnisses?

3. Bei den Vorlesungsunterlagen finden Sie die Datei LE5-PivotAnalyse_50k.xls (im nicht allerneuesten Speicherformat von Microsoft Office Excel). Diese speichert für ein gegebenes Artikelsortiment 50000 aus unterschiedlichen Geschäften stammende Verkaufsdaten. Jeder Datensatz repräsentiert eine Verkaufstransaktion und ist mit einer eindeutigen Datensatznummer (Datensatz_ID) gekennzeichnet. Jedem Datensatz können Informationen zum Artikel (Artikel_ID), zur zugehörigen Produktkategorie (ProdKat), Geschäft (OUTLET_ID), Region (des Geschäfts) im Bundesgebiet (AREA), sowie Verkaufsdatum (DAY, MONTH, YEAR) entnommen werden. Ferner ist der mit der Transaktion verbundene Umsatz (AMOUNT) ersichtlich. Die folgenden Fragen sind mit einem Tabellenkalkulationsprogramm (wie OpenOffice/LibreOffice Calc oder Microsoft Office Excel) praktisch zu beantworten:
a) Welche Umsätze wurden je Produktkategorie und Region erzielt?
b) Welche Umsätze wurden je Produktkategorie und Region im Jahr 2009 erzielt?
c) Wie lauten die für die Produktkategorien B und I umsatzstärksten Regionen im Jahr 2008?

4. Betrachten Sie die in der folgenden Tabelle aufgeführten Angaben zu abgeschlossenen Kundenprojekten eines Beratungsunternehmens. Hierbei sind jeweils zwei Faktenwerte (die Kennzahlen Umsatz und Gewinn) hinsichtlich drei Dimensionen eingeordnet. Erzeugen Sie hierzu eine konkrete Auswertung in der Form einer Pivot-Tabelle zu der Fragestellung: „Welche Gewinne wurden (über den gesamten Zeitraum) für die verschiedenen Projekttypen in den verschiedenen Gebieten erzielt?“ (Diese Aufgabe ist manuell lösbar und damit „klausurkompatibel“.)

5. Am 14./15. November werden darüber hinaus der zweite Teil von LE 5 (Wissensmanagement) sowie LE 6 behandelt. Für einen großen Teil der für LE 6 relevanten Inhalte steht im Rahmen der Vorlesungsunterlagen ein Text zur Verfügung, der vor der kommenden Lehrveranstaltung zu lesen und hinsichtlich der zu LE 6 (im Foliensatz) formulierten Lernziele zu erarbeiten ist (gdwi-LE-6u7-TextKapitel2.3-2.6.pdf). Verständnisfragen werden in der Vorlesung geklärt und es werden einige ausgewählte Inhalte ergänzt bzw. vertieft (vgl. Foliensatz gdwi-LE-6.pdf).

Kategorien:Aufgaben
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